In der WDR-Sendung „Westart Lesen“ fragte mich Uli Hufen nach dem historischen Hintergrund unserer Ausreise aus Polen im Jahr 1968.
Literatur und Links zum Thema:
Weitere Blogbeiträge zur antisemitischen Kampagne in Polen im Jahr 1968:
Beiträge zu meinen Werken, Hintergründe, Werkstattberichte, Aktuelles

In der WDR-Sendung „Westart Lesen“ fragte mich Uli Hufen nach dem historischen Hintergrund unserer Ausreise aus Polen im Jahr 1968.
Literatur und Links zum Thema:
Weitere Blogbeiträge zur antisemitischen Kampagne in Polen im Jahr 1968:

„Nähe schaffen, wo Vorurteile wachsen, und Begegnung, wo andere Mauern errichten“ – so beschreibt Daniel Neumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt das Ziel der Jüdischen Kulturwochen Darmstadt 2026.
Am 1. September – selbst ein historisches Datum – werden sie mit einem Gespräch eröffnet: Paul Ronzheimer spricht mit Michel Friedman über das Thema „Demokratie unter Druck“.
Bis zum 6. Dezember werden dann Musik, Lesungen, Vorträge, Workshops, Führungen, Comedy und Performances die Vielfalt jüdischen Schaffens vorstellen.
Ich freue mich sehr, dass ich mit einer Lesung aus „Aga“ dabei sein darf. Sie findet am 16. September 2026 um 19 Uhr im Literaturhaus Darmstadt statt und wird von Dr. Andrzej Kaluza vom Deutschen Polen-Institut moderiert. Auf das Gespräch mit dem Gemanisten und promivierten Politologen bin ich sehr gespannt, sicher wird der historische Hintergrund des Romans, die antisemitische Kampagne im Polen des Jahres 1968, Thema sein.
Das vollständige Programm der Jüdischen Kulturwochen 2026 gibt es unter https://jg-darmstadt.de/

Sehr gerne erinnere ich mich an meine Lesung aus „Aga“ im Köttinger Dorfladen, zu dem mich Simone Scharbert im März eingeladen hatte. Es war ein intensiver Lese-Abend und ein lebhaftes Gespräch, das wir nun in der Buchhandlung Litty in der Kölner Südstadt fortsetzen dürfen.
Ein langer Tisch schlängelt sich durch den Raum der erst vor etwas mehr als zwei Jahren gegründeten Buchhandlung, was nicht nur hübsch aussieht, sondern auch Platz für viele Bücher bietet, die man von beiden Seiten der vier hellen Holzmodule aus in die Hand nehmen kann. Wenn sich dabei das ein oder andere Gespräch unter den Leseinteressierten ergibt, ist das ganz im Sinne der Buchhändlerin Sabine Horstmann, die auch regelmäßig zu Lesungen und Leseclubs einlädt.
Am 9. September 2026 um 19:30 Uhr lese ich in der Buchhandlung Litty, Kurfürstenstr. 29 in Köln aus „Aga“. Simone Scharbert, Autorin von drei Romanen und mehreren Lyrikbänden, und soeben mit dem renommierten W.G.Sebald-Preis geehrt, wird den Abend moderieren. Eine große Freude!


In der WDR-Sendung Westart Lesen stellt Uli Hufen im Gespräch mit mir den Roman „Aga“ vor.
Almut Engelien hat mich zur NDR-Sendung „Schabat Schalom“ eingeladen, um einige Ausschnitte zu lesen und darüber zu sprechen.

Lesungen „Aga“ im September:

Mein Roman „Aga“ ist in das Kooperationsprojekt zur Großen Landesausstellung „Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten“ aufgenommen worden. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg koordiniert dieses landesweite Programm, das vom 15.10.2026 bis zum 9.1.2028 läuft und Kommunen, Museen, Gedenkstätten, Schulen, Kulturzentren und Vereine in Baden-Württemberg miteinander vernetzt – von Ausstellungen und Vorträgen bis zu Lesereisen.
Meine Lesung aus „Aga“ ist damit eine der Veranstaltungen, die im Rahmen dieser Kooperation stattfinden können.
Wer Interesse hat: Museen, Gedenkstätten, Schulen, Kulturzentren, Vereine und andere Veranstalter in Baden-Württemberg können mich im Rahmen des Projekts einladen. Die Teilnahme ist Teil der Kooperation mit dem Haus der Geschichte – für Veranstalter bleibt der organisatorische und finanzielle Aufwand entsprechend gering.
Vom 3. bis zum 20. Juni 2027 bin ich auf jeden Fall in Baden-Württemberg. Anfragen für diesen Zeitraum sind besonders unkompliziert.
Interesse?

Mit Frank Olbert auf Recherchereise quer durch Aschkenas – so nannten die Juden des Mittelalters die deutschen und französischen Gegenden, in denen sie für viele Jahrhunderte eine Heimat fanden. Vergrabene Schätze haben wir gefunden, alte hebräische Buchstaben, neue Erkenntnisse über jüdische Ritter und zeitlose Karikaturen mittelalterlicher Lehrer als Esel. Im Oktober erscheinen unsere beiden neuen Bücher dazu – demnächst mehr.






Der Roman „Aga“ ist „ ein Stück authentischer Erinnerungskultur um die Verletzungen der zweiten Opfergeneration und die jüdischen Migrationserfahrungen nach 1968. Absolut anschaffenswert!“
empfiehlt Karin Steinfeld-Bartelt vom Borromäusverein e.V., dem Dachverband der Katholischen Öffentlichen Büchereien.

So gastfreundlich wie in der Synagoge der liberalen Gemeinde HaKochav in Unna wird man selten empfangen. Im Ruheraum Backstage gab es erst einmal Kaffee und Kuchen, bevor der ehemalige Bundestagsabgeordnete, der Buchhändler Michael Sacher mich dem Publikum vorstellte. Unter einem von der Decke flimmernden Sternenhimmel und vor dem schönen Thoraschrank durfte ich dann in der modern, klar und zugleich anheimelnd gestalteten Unnaer Synagoge aus „Aga“ lesen. Eingeladen hatte mich die Gemeindevorsitzende Alexandra Khariakova, gekommen sind nicht nur Mitglieder der von ihr vor neunzehn Jahren gegründeten Gemeinde, sondern auch weitere sehr aufmerksame Zuhörer. Das Gebäude, so erzählte sie mir beim anschließenden Abendessen mit Borschtsch und Fisch, hat die evangelische Gemeinde zur Verfügung gestellt. Und auf Nachfrage verriet sie dann auch noch, dass der in der Hilfe für Geflüchtete (jeglicher Herkunft) sehr engagierten Gemeinde eine große Ehrung bevorsteht. Kommenden Monat nämlich erhält Alexandra Kharikova das Bundesverdienstkreuz.
Im Gespräch mit dem Publikum kamen wir auf den in den letzten Jahren so erschreckend angewachsenen Antisemitismus zu sprechen. In Unna jedenfalls, so versicherte mir Frau Khariakova, fühle die jüdische Gemeinde sich wohl und angenommen.
Dazu ein Zitat aus „Aga“:
„Wie man eine Kerze anzündet, lerne ich von Rena. Es macht nichts, wenn der Luftzug sie wieder ausbläst. Du musst sie einfach nochmal anzünden. Immer und immer wieder. Und wenn du dein Leben mit nichts anderem verbringst.“


