Stimmen
Es ist „Lessmanns literarisches Schreiben, das von einem tiefen Verständnis der Gedankenwelt ihrer Protagonistin zeugt, die sie zärtlich an der Hand nimmt, durch das feindliche Land führt, straucheln lässt, aber auch dafür sorgt, dass sie in den Traumata der Erwachsenen nicht ertrinkt. Behutsam lässt sie Aga erwachsen werden, nach der eigenen Vergangenheit suchen, Erklärungen in der Gegenwart finden.“
Sara Klatt, Jüdische Allgemeine
„Agnieszka Lessmann hat mit ihrem Debütroman „Aga“ ein vielschichtiges und vielstimmiges Werk vorgelegt. In der Genauigkeit, mit der sie die Sätze komponiert, erkennt man die Lyrikerin, in den genauen Dialogen die Hörspielautorin mit ihrem feinen Gespür für Wortwitz und Dramaturgie. Denn das ist dieses Buch auch: spannend, humorvoll und leicht.“
Anke Glasmacher, Signaturen-Magazin
„Aga ist eine eindringliche Mischung aus Memoir und Migrationsgeschichte und ein Buch über die Suche nach Heimat und Zugehörigkeit.“
Thorsten Keller, Berliner Morgenpost
„Der Hörspielautorin und Lyrikerin gelingt das Kunststück, schnörkellos und mit dem entwaffnenden Witz eines Kindes von Verlust und Neuanfang zu erzählen. … Die Schicksale ermordeter Familienmitglieder und ihres Vaters sind die dunklen, tieftraurigen Momente dieses dichten, großartigen Romans.“
Ilona Kunow, Münchner Feuilleton
Hintergrund
Im Blog erscheinen Beiträge zum historischen und gesellschaftlichen Kontext des Romans (Kategorie „Kontext“) sowie „Agas Wörterbuch“: lyrisch-essayistische Texte, Text-Bild-Montagen und Videoclips aus der Perspektive der Heldin.



