Schlagwort: Shoa

  • Aga in der Kölner Südstadt

    Aga in der Kölner Südstadt

    Sehr gerne erinnere ich mich an meine Lesung aus „Aga“ im Köttinger Dorfladen, zu dem mich Simone Scharbert im März eingeladen hatte. Es war ein intensiver Lese-Abend und ein lebhaftes Gespräch, das wir nun in der Buchhandlung Litty in der Kölner Südstadt fortsetzen dürfen. 

    Ein langer Tisch schlängelt sich durch den Raum der erst vor etwas mehr als zwei Jahren gegründeten Buchhandlung, was nicht nur hübsch aussieht, sondern auch Platz für viele Bücher bietet, die man von beiden Seiten der vier hellen Holzmodule aus in die Hand nehmen kann. Wenn sich dabei das ein oder andere Gespräch unter den Leseinteressierten ergibt, ist das ganz im Sinne der Buchhändlerin Sabine Horstmann, die auch regelmäßig zu Lesungen und Leseclubs einlädt. 

    Am 9. September 2026 um 19:30 Uhr lese ich in der Buchhandlung Litty, Kurfürstenstr. 29 in Köln aus „Aga“. Simone Scharbert, Autorin von drei Romanen und mehreren Lyrikbänden, und soeben mit dem renommierten W.G.Sebald-Preis geehrt, wird den Abend moderieren. Eine große Freude!

    Simone Scharbert und Agnieszka Lessmann
  • Aga am Erker

    Aga am Erker

    Aga ist eine Erzählung über Sprache. Eine Sprache für das Schweigen und eine Sprache nach dem Schweigen. Das Schweigen nach der Shoa, ein Schweigen, das wie ein schallisolierendes Filzvlies auf der nächsten Generation liegt.

    Agnieszka Lessmann hat mit ihrem Debütroman Aga ein vielschichtiges und vielstimmiges Werk vorgelegt. In der Genauigkeit, mit der sie die Sätze komponiert, erkennt man die Lyrikerin, in den genauen Dialogen die Hörspielautorin mit feinem Gespür für Wortwitz und Dramaturgie. Denn dieses Buch ist auch spannend, humorvoll und leicht.“

    Anke Glasmacher in der Literaturzeitschrift „Am Erker“, Nr. 90 , 2026.