„März 68“ – Literatur und Links zur antisemitischen Kampagne der polnischen Regierung 1968

Eine stark zusammengefasste Darstellung findet sich in

Włodzimierz Borodziej: Geschichte Polens im 20. Jahrhundert. München (C.H.Beck) 2010.

Die meines Wissens erste Publikation hierzulande war Beate Kosmalas Sammelband, der aus den Beiträgen verschiedener polnischer und deutscher Historiker zu einer Konferenz am 11. und 12. Juni 1998 im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin besteht:


Beate Kosmala (Hg.): Die Vertreibung der Juden aus Polen 1968. Antisemitismus und politisches Kalkül, Berlin (Metropol Verlag) 2000.

Von derselben Autorin:

Beate Kosmala: Lodz 1968. Die „Protokolle“ und die antizionistische Kampagne in Polen, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 14, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin 2005, S. 161-179.

Auf den Seiten des Jüdischen Museums Berlin kann man eine spannende Diskussion zum „März 68“ ansehen:

https://www.jmberlin.de/diskussion-polnische-perspektiven

David Kowalski promovierte über das Thema. Seine Dissertation ist beim Verlag  Vandenhoeck & Ruprecht erschienen:

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/juedische-geschichte/14538/polens-letzte-juden?srsltid=AfmBOooCWehzCEaFkLgkEhV0mC7kMM8fjVYQ4IRLsodrQI29ItJ8r3On

Online gibt es einen Artikel von David Kowalski über die Vorgeschichte der antisemitischen Kampagne von 1968 in Polen:

David Kowalski: Ein typischer Kosmopolit?

Bei haGalil erschien ein Artikel der Polen-Korrespondentin Gabriele Lesser zu dem Thema.

https://www.hagalil.com/archiv/98/02/p-maerz.htm