Schlagwort: 2. Generation

  • Schieferbruchverse –   
Eine doppelte Ausgrabung

    Schieferbruchverse – Eine doppelte Ausgrabung

    Ich freue mich schon lange auf diese Ankündigung: Im Oktober erscheint mein neuer Gedichtband „Schieferbruchverse“ im Gans Verlag!

    Im Zentrum steht eine doppelte Ausgrabung: die archäologische Freilegung des mittelalterlichen jüdischen Viertels in Köln und die Sondierung von Dokumenten, die ich bei der Recherche meiner eigenen Familiengeschichte gefunden habe.

    Möglich gemacht hat die intensive Arbeit an diesem Gedichtzyklus ein einjähriges Stipendium des Deutschen Literaturfonds – dafür bin ich sehr dankbar.

    Ebenso danke ich dem Verleger Ulrich Leinz, der im Gans Verlag eine ganz besondere Doppelveröffentlichung auf den Weg bringt: Im Oktober erscheinen zeitgleich mein Gedichtband „Schieferbruchverse“ und der Essay „Das verschwundene Viertel“ von Frank Olbert, der sich der jüdischen Geschichte Kölns im Mittelalter und der erinnerungspolitischen Bedeutung des im Bau befindlichen Museums MiQua annimmt. 

    Gedichtzyklus und historischer Essay sind jeweils eigenständige Werke, aber wie ihre Autor:innen stehen sie miteinander im Dialog. 

    „Lyrik und Essay im Dialog“ nennen wir denn auch unsere gemeinsame Buchpremiere: 

    Sie findet am 12. November 2026 um 19 Uhr im Interim der Kölner Zentralbibliothek statt, als Kooperation des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK), der Buchhandlung Klaus Bittner und der Germania Judaica, der Bibliothek des deutschsprachigen Judentums in Europa. 

    Bereits am 9. Oktober stellen wir beide Bücher auch auf der Frankfurter Buchmesse vor. Dort lesen wir um 16:30 Uhr auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage – live und auf Youtube.

    Am Abend um 20:45 Uhr lesen wir dann in der Frankfurter Galerie Eulengasse.

    Beim Gans Verlag kann man die „Schieferbruchverse“ und den Essay „Das verschwundene Viertel“ jetzt schon vorbestellen.

  • Aga im September

    Aga im September

    Lesungen „Aga“ im September:

    • Mittwoch, 9. September 2026, 19:30 Uhr, Buchhandlung Litty, Köln
    • Mittwoch, 16. September 2026, 19 Uhr, Literaturhaus Darmstadt
    • Sonntag, 27. September 2026, 11 Uhr, Jawne Salon, Köln
  • Aga am Erker

    Aga am Erker

    „Aga ist eine Erzählung über Sprache. Eine Sprache für das Schweigen und eine Sprache nach dem Schweigen. Das Schweigen nach der Shoa, ein Schweigen, das wie ein schallisolierendes Filzvlies auf der nächsten Generation liegt.

    Agnieszka Lessmann hat mit ihrem Debütroman Aga ein vielschichtiges und vielstimmiges Werk vorgelegt. In der Genauigkeit, mit der sie die Sätze komponiert, erkennt man die Lyrikerin, in den genauen Dialogen die Hörspielautorin mit feinem Gespür für Wortwitz und Dramaturgie. Denn dieses Buch ist auch spannend, humorvoll und leicht.“

    Anke Glasmacher in der Literaturzeitschrift „Am Erker“, Nr. 90 , 2026.